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Im Interview mit Magenta TV

Abgesagtes Spiel gegen Unterhaching: SpVgg-Präsident Schwabl kritisiert Hansa Rostock und Fans

Der Präsident der SpVgg Unterhaching, Manfred Schwabl, äußerte sich vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen Alemannia Aachen (0:2) deutlich zum Verhalten einiger Anhänger des FC Hansa Rostock in gegnerischen Stadien.

Der Präsident der SpVgg Unterhaching, Manfred Schwabl, äußerte sich vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen Alemannia Aachen (0:2) deutlich zum Verhalten einiger Anhänger des FC Hansa Rostock in gegnerischen Stadien.

Unterhaching. Den Schwarzen Peter suchte er in seinem Verein, nahm die Schuld komplett auf sich. Doch jetzt zeigt Manfred Schwabl, Präsident des Fußball-Drittligisten SpVgg Unterhaching, mit dem Finger auf den FC Hansa Rostock.

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Mit dem liegt die Spielvereinigung aus Oberbayern wegen eines kurzfristig abgesagten Duells spätestens seit Ende Februar im Clinch. Zunächst gaben sich die Parteien versöhnlich, mittlerweile ist das Ganze ein Fall für das DFB-Bundesgericht.

Hansa Rostock geht nach Spielabsage rechtliche Schritte

Vor der Drittliga-Partie zwischen Unterhaching und Alemannia Aachen (0:2) sagte Schwabl im Interview mit Magenta TV: „Insgesamt könnte Rostock hier spielen. Aber Hansa hat Einspruch eingelegt nach dem abgesagten Spiel. Das ist auch interessant, wenn die eigenen Auswärtsfans in gegnerischen Stadien alles kaputtmachen und man dann auch noch drei Punkte will.“

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Was war passiert? Wegen Mängeln im Sicherheitskonzept im und rund um den Sportpark der Hachinger musste die ursprünglich für den 2. März angesetzte Partie nur wenige Tage vor dem Termin abgesagt werden. Hansa Rostock kündigte umgehend rechtliche Schritte an, um seine „Interessen zu wahren“.

Die Beschwerde der Rostocker wurde vom Spielausschuss des DFB offiziell zurückgewiesen, wie der Fußball-Bund am 26. März im Zuge der zeitgenauen Ansetzung der Begegnungen an den verbleibenden Spieltagen bekanntgab. Der FC Hansa ging in die nächste Instanz, sodass sich mit der Verwaltungsbeschwerde nun das DFB-Bundesgericht befassen muss.

Schwabls Seitenhieb auf die Rostocker und ihre Auswärtsfans bezog sich unter anderem auf die Vorkommnisse beim Spiel des FC Hansa im Aachener Tivoli Mitte März. Mitgereiste Anhänger der Rostocker verwüsteten einen Sanitärtrakt und rissen fast 700 Sitzschalen im Gästeblock heraus. Der Koggenklub verlor die Partie mit 1:2. Der Schaden wurde zunächst auf rund 50.000 Euro beziffert.

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Die Aufarbeitung der Randale in Aachen läuft. Die Suche nach einem neuen Termin für das Drittliga-Spiel zwischen dem FC Hansa und der SpVgg Unterhaching stockt. Da es sich um ein schwebendes Verfahren handele, lege der DFB sich und die Partie noch nicht fest, hieß es zuletzt.

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Oberstes Ziel seitens des Fußball-Bundes ist es stets, den Wettstreit sportlich auszutragen. Eine Wertung am Grünen Tisch bleibt das letzte Mittel. Geschenkt haben will auch Hansa-Trainer Daniel Brinkmann die Punkte nicht. „Ich würde aber nicht sagen, dass ich mich darüber nicht freuen würde“, räumte der 39-Jährige im Vorfeld des Heimspiels gegen den 1. FC Saarbrücken (0:0) ein.

OZ